Next Mobility Accelerator Consortium setzt auf Wasserstoff für Lkw und Busse

Um die Klimaschutzziele im Straßenverkehr zu erreichen, sind vielfältige Lösungsansätze notwendig. Neue Kraftstoffe, Antriebe und Technologien können und müssen einen Beitrag leisten. Neben der batteriebetriebenen E-Mobilität und dem Einsatz erneuerbar erzeugter Kraftstoffe, ist dabei auch der Einsatz von Wasserstoff in Kombination mit Brennstoffzellen eine vielversprechende Option. Das Next Mobility Accelerator Consortium zeigt nun, wie ein flächendeckendes Angebot an Wasserstoff und eine flächendeckende Nachfrage nach Wasserstoff-Lkw und Bussen ganzheitlich umgesetzt werden könnten.

Next Mobility Wasserstoff für Lkw

Im Next Mobility Accelerator Consortium haben sich zwei mittelständische Unternehmen aus dem Osten Bayerns – die Josef Paul GmbH & Co. KG und die MaierKorduletsch-Gruppe – mit dem Shell-Konzern zusammengetan. Das Ziel des Projekts besteht darin, eine regionale, skalierbare Wertschöpfungskette für Wasserstoff-Lkw in der mittleren und schweren Klasse sowie für Wasserstoff-Busse zu schaffen.

Wasserstoff-Wertschöpfungskette ganzheitlich betrachtet

Ansatz ist dabei eine ganzheitliche Betrachtung der Wasserstoff-Wertschöpfungskette. Für Next Mobility ist darum eine komplette Infrastruktur für grünen Wasserstoff vorgesehen: von der Wasserstoff-Herstellung bis zur Produktion der Wasserstoff-Lkw mit Elektrolyse, Logistik und Betankungsmöglichkeiten.

Die Arbeitsteilung ist dabei klar geregelt: Als Spezialist im Sonderfahrzeugbau übernimmt Josef Paul die Produktion, Wartung und Service der Wasserstoff-Lkw und -Busse für Transport- und Logistikunternehmen sowie den ÖPNV.

Mit der bestehenden Logistik und Tankstelleninfrastruktur sorgt MaierKorduletsch für die Wasserstoff-Distribution. Bereitgestellt wird der aus regernativen Energien per Elektrolyse erzeugte Energieträger von Shell. Das Unternehmen baut derzeit im Werksteil Wesseling der Rheinland Raffinerie die nach eigenen Angaben weltweit größte PEM („proton exchange membrane“)-Wasserstoffelektrolyse auf.  Das Konsortium legt bei Next Mobility seinen Fokus, neben schweren Lkw-Klassen und Bussen, insbesondere auf die Klasse von zwölf bis 18 Tonnen. Die Produktion der ersten Fahrzeuge soll 2021/22 erfolgen.

„Pin21 Clean Trucking Conference“: Next Mobility informiert

Mehr Informationen rund um das Projekt, bietet das Next Mobility Accelerator Consortium am 15. April 2021, von 15 bis 17 Uhr, im Rahmen eines namhaft besetzten, kostenlosen Webinars an. „Mit Wasserstoff-Lkw & -Bussen auf die Überholspur“ ist das Motto der „Pin21 Clean Trucking Conference“. Als Themen stehen auf der Tagesordnung:

  • Machbarkeit und Nutzen von Wasserstoff-Technologien
  • Wasserstoff: Herstellung & Logistik
  • Verfügbarkeit von H2-getriebenen Lkw & Bussen
  • Politische Unterstützung für H2-Technologien & -Antriebe
  • Nachhaltigkeit für Natur und Umwelt

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