In Sachen Recycling geht ein österreichisches Unternehmen neue Wege: Der Energiekonzern OMV hat ein Verfahren entwickelt, mit dem aus Plastikabfällen synthetisches Rohöl gewonnen werden kann.

Das „W“ von WtL steht für das englische Wort „Waste“ – also Abfall. Das „tL“ bedeutet „to Liquid“. Das Verfahren bezeichnet Technologien, die Abfälle aus Haushalten, Industrie, etc. zur Erzeugung alternativer Fuels. Hier stellen wir verschiedene Projekte vor.
In Sachen Recycling geht ein österreichisches Unternehmen neue Wege: Der Energiekonzern OMV hat ein Verfahren entwickelt, mit dem aus Plastikabfällen synthetisches Rohöl gewonnen werden kann.
Woher kommt die Wärme in unserem zu Hause? Heute werden Wohngebäude in Deutschland vor allem mit fossilem Gas oder Öl beheizt. Gerade die Ölheizung steht aber in der Kritik. Ein Modellobjekt im nordhessischen Wolfshagen zeigt, dass ölbeheizte Häuser die Klimaziele durchaus erreichen können. Dabei kommt auch treibhausgasreduziertes Heizöl zum Einsatz.
„Pommes essen für den Klimaschutz“ – ein Abfallprodukt der Imbiss-Leckerei, nämlich das gebrauchte Frittierfett eignet sich hervorragend als Rohstoff für klimaneutrales Dieselsubstitut. Seit einigen Wochen gibt es R33 Blue Diesel, der zu einem Drittel aus biologischen Komponenten besteht, an den ersten regionalen Tankstellen zu kaufen. Dieselfahrer können damit bis zu 20 Prozent Treibhausgasemissionen einsparen.
Einige Kraftstoff-Projekte wagen bereits den Schritt aus dem Labor heraus: Im Osten Englands soll jetzt eine Fabrik zur Herstellung treibhausgasreduzierten Kerosins aus Haus- und Gewerbeabfällen entstehen. Es wäre die europaweit erste ihrer Art.
Das Ziel einer nachhaltigen Zukunft ist klar: Wir müssen die Lücke zwischen Energiebedarf und erneuerbaren Alternativen füllen. Weg von fossilen hin zu klimaschonenden Energieträgern wie den Future Fuels. Eine gewaltige Herausforderung, für die wir eine Vielzahl an Lösungen brauchen. Wir zeigen, wie es gehen kann.